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donderdag, 03 maart 2016 11:17

A gender expert working for women

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AN MetzGabriele Metz (53) is actually working as an expert for gender questions and is the head of the respective department in Graz/Austria (“Gender Institut Graz” – founded in 2013).

After several administrative jobs she first got self-employed in 2001 by being trainer for outdoor-, -team- and communications trainings, coachings, women-empowerment and organizing trips to the Saharian zone.

She has made several studies, is the coordinator of the association “KiB children care” (lobby for children rights) and is also in possession of a private pilot-license.!

Hier können Sie lesen, was Frau Metz über sich selbst sagt:

Wie meine Karriere begann:

Nach Abschluss meiner Matura begann ich mit diversen Bürotätigkeiten. 1985, 1986, 1989 und 1990 kamen meine vier Kinder zur Welt. Während der Kindererziehung bis 2001 engagierte ich mich im Eventmanagement, in erlebnispädagogischen Sahara-Reisen und begann mein Studium mit dem Fächerbündel Pädagogik, Psychologie, Erwachsenenbildung und Frauenforschung.

Mit 2011 wurde ich dann selbstständig als Erwachsenenbildnerin tätig (Outdoor-, Team- und Kommunikationstrainings, Coachings, Frauenempowerment, erlebnispädagogische Sahara-Reisen), aber auch andere Tätigkeiten wie das Verkaufen von Webseiten und der Versicherungsbetrieb sicherten mein damaliges Einkommen.

Mit 2005 trat ich dann meine erste fixe Anstellung nach der Karenz beim Verein Frauenservice an. Von 2007 bis heute bin ich in der Landeskoordination Verein KiB children care tätig (das ist eine Lobby für Kinderrechte), als selbstständige Trainerin und Eventmanagerin für Frauenförderprojekte, Genderexpertin für FEMtech-Projekte und in Stadteilentwicklungsprojekten der Stadt Graz eingebunden. Parallel dazu studierte ich Interdisziplinäre Geschlechterstudien und erwarb meine Privatpilotinnenlizenz.

2013 erfolgte dann die Gründung des Gender-Instituts. Auch die jährliche Durchführung des Berufsorientierungstags „Girls in Aviation – Berufe rund ums Fliegen“ ist eines meiner Projekte. Seit 2015 habe ich nun auch die Leitung der Ombudsstelle für Grazer Mädchen und Frauen inne.

Die wichtigsten Erfahrungen in meinem Berufsleben:

Meine Chancen lagen überwiegend in den folgenden Faktoren:

  • Tätigkeit im Direktvertrieb: gutes Training für einen selbstbewussten, überzeugenden Auftritt; Steigerung meiner Selbstsicherheit; ich habe gelernt, gewonnene Kontakte zu nutzen.
  • Fixierung auf 1 berufliches Thema (Gender-Mainstreaming) mit 100%iger Expertise: Netzwerke, Kontakte, Angebote (> Ombudsstelle für Grazer Mädchen und Frauen)
  • Projekt „Girls in Aviation“: Anerkennung, Respekt, Medieninteresse, Angebote auf Vorstandsniveau (> Präsidentin Verein der Österreichischen Pilotinnen, Vorstand Aeroclub Steiermark, Vorstand Kinderbüro Steiermark)

Die Herausforderungen die ich zu bewältigen hatte, waren:

  • die Definition eines klaren beruflichen Ziels
  • dieses Ziel hartnäckig zu verfolgen, obwohl mein Partner es anfangs für wenig Erfolg versprechend hielt
  • viele Jahre von zu Hause aus auf engstem Raum zu arbeiten (hatte allerdings den Vorteil bester Vereinbarkeit von Familie und beruflicher Tätigkeit)
  • mehrere Jobs gleichzeitig auszuführen, um mich finanziell abzusichern
  • Projekte durchzuziehen, obwohl sie finanziell nicht abgesichert waren, langfristig aber 100%igen Erfolg versprachen
  • Respekt bei Männern in Machtpositionen zu erwerben

Als Fähigkeiten und Stärken würde ich folgendes nennen:

  • Aufgeschlossenheit, Offenheit, breites Denken, Kontaktfreude, Gabe zum Vernetzen, Verhandlungsgeschick
  • Strukturiertes und analytisches Denken und Arbeiten, Selbstorganisation
  • Mut zur Investition
  • Mit mir selbst im Reinen sein, Selbstsicherheit, Überzeugungskraft
  • Begeisterungsfähigkeit
  • „beflügelt“ sein und dennoch mit beiden Beinen am Boden der Realität bleiben

Was würden Sie anderen Frauen, die selbstständig werden möchten bzw. eine Leitungsfunktion anstreben, mit auf den Weg geben?

Sie müssen IHRE Idee lieben und selbst voll und ganz dahinter stehen.

In IHRER Thematik absolut sattelfest sein! Nichts ist peinlicher, als wenn Ihnen in einem „Verkaufs-“ Gespräch die Argumente aus gehen oder das Gegenüber sie gar entkräftet!

Sich für wichtige Gespräche angemessen kleiden und einen ernst zu nehmenden Auftritt anstreben, sprich: realistisch und sachlich bleiben.

Kontakte knüpfen, Netzwerken: sich nicht ins Abseits stellen, auf wichtige Personen zugehen, sich und ihr Projekt/ihre Arbeit kurz skizzieren und z.B. fragen, ob frau sich und ihr Projekt bei einem persönlichen Termin näher vorstellen dürfe > weniger ist mehr! Beim ersten Kontakt geht es nur darum, sich „gezeigt“ zu haben bzw. gehört zu werden.

Man und frau kann nichts erzwingen, manchen Dingen muss einfach ihr Lauf und ihre Zeit gelassen werden, manches wird auch gar nicht. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass das nichts macht. Frau sollte in solchen Fällen einfach mal loslassen und einen freien Kopf bekommen. Es eröffnet sich stets Neues, das unsere ganze Aufmerksamkeit erfordert!

  • Sei taktisch klug!
  • Sei hartnäckig, wenn du von etwas überzeugt bist, lass dich nicht einschüchtern und bremsen, aber bleib immer Respekt- und niveauvoll.
  • DELEGIEREN! Beispiele gefällig? SteuerberaterIn, die die Steuererklärung/Buchhaltung macht, Putz-/Haushaltshilfe, GärtnerIn, BabysitterIn, Partner hilft (!) im Haushalt, Kinderbetreuung und Besorgungen einbinden
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