EnglishΕλληνικάΕspañolčeštinaDeutschItalianoNederlandsSlovenščina

Report “Looking at women”

Viele Frauen, beziehen sich auch auf ihr Privatleben, wenn sie von ihrem Berufsleben sprechen; entweder um ein Modell aufzuzeigen, das sie bewundern weil es ihr gelungen ist, Privat- und Berufsleben unter einen Hut zu bringen; oder weil sie kinderlose Frauen aufzeigen, die beruflich erfolgreich sind, weil sie keine anderweitige Abhängigkeiten hatten. Wie auch immer, die Tatsache, dass dieses Thema immer wieder genannt wird zeigt, wie abhängig Frauen von “Ihrer” Verantwortung betreffend ihres Mutterdaseins und den damit verbundenen Aufgaben sind. Wir bezweifeln, dass dieses Thema so oft Erwähnung finden würden – auch um es nur zu verneinen – wenn man Männer in Bezug auf männliches Unternehmertum interviewen würde.

Auf der anderen Seite haben wir auch gesehen, dass viele Antworten weibliche Führung mit transformationaler Führung – nach Bernard Bass – in Verbindung bringen. Das ist geprägt davon außergewöhnliche Resultate in Bezug auf Zufriedenheit und Leistung durch Angestellte zu erzielen, wofür auch für das Team empfänglich ist.

Zuletzt möchten wir noch darauf hinweisen, dass die heutige Gesellschaft, die gute Führung so dringend braucht, es sich nicht leisten kann, mehr als die Hälfte der Bevölkerung (Frauen), die fähig und gut vorbereitet sind, an den Entscheidungsprozessen nicht teilhaben zu lassen.

products2

 Kurzfassung

Dieser Report entspricht den Zielen des 100Mirrors Extended Projekts, gefördert vom Erasmus+-Programm innerhalb der Europäischen 2020 Strategie in Bildung und Training, das es seit 2014 gibt und das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Kompetenzen in den Partnerländern vor allem im formellen und informellen Lernen zu erhöhen bzw. die Bildungs- und Trainingsfähigkeiten der Lehrer zu verbessern, damit Studenten bessere Arbeitsmarktchancen haben. Erasmus+ zielt darauf ab, die europäische und nationale Politik in allen Belangen von Bildung und Training durch den Mehrwert der Internationalisierung zu unterstützen.

Das aktuelle 100Mirrors Extended Projekt baut auf einem europäischen Projekt der Jahre 2011-2013 auf: das 100Mirrors Projekt, an dem innerhalb des Lifelong Learning Programms (LLP) 5 europäische Länder teilnahmen (Spanien, Großbritannien, Frankreich, Polen und Griechenland) bezog sich auf Projekte und Aktivitäten, die den Austausch, die Kooperation und die Verbesserung des Bildungssystems zum Inhalt hatten. Das vorrangige Ziel dieses Projekts war es, aufgrund der fehlenden weiblichen Referenzen Modelle und Beispiele von weiblichen Unternehmerinnen (Mirrors) aufzuzeigen und zwar durch: die Darstellung der Sparte (soziales oder Business), durch eine Website-Suche und durch Beispiele und Links. Das beinhaltet auch ein Feld, wo Unternehmerfrauen ihre Erfahrungen, Fähigkeiten, Limits und Schwierigkeiten, mit denen sie konfrontiert sind und die sie überwinden mussten, um den Unternehmergeist unter den Frauen zu verbreiten und die Motivation, die Genderbarriere zu durchbrechen, voranzutreiben.

Aus den folgenden Gründen glauben wir, dass es notwendig ist, dieses Thema weiter zu verfolgen:

  • Heutzutage zwingt die europäische Situation in Bezug auf den Arbeitsmarkt die Gesellschaft und Regierungen, das Unternehmertum zu verbessern. Und aus unserer Sicht ist ein erster Schritt, adäquate Bildung und Training anzubieten, um Kreativität zu fördern sowie die Bereitschaft, ein Risiko einzugehen und selbständig zu werden zu erhöhen.
  • Auf der anderen Seite haben Frauen am Arbeitsmarkt immer noch viele Schwierigkeiten, dieselben Bedingungen wir Männer vorzufinden und sie müssen immer wieder zeigen und beweisen, dass sie über diesselben Fähigkeiten und Kapazitäten verfügen und dass sie trotz ihres Geschlechts ihre Ziele erreichen und sich über alle Schwierigkeiten hinwegsetzen können. Heutzutage gibt es sogar Daten – wie dieser Bericht zeigt, die den Rückwärtstrend in der Genderfrage aufgrund der Wirtschaftskrise auf bestimmten Gebieten bestätigen.
  • Gemäß den Prioritäten des Erasmus+ Programs setzt das 100Mirrors Extended Projekt diese Ziele und Bildungsresourcen fort und inkludiert Partner aus fünf neuen europäischen Ländern: Italien, Österreich, Slowenien, Tschechien und Holland zusätzlich zu Griechenland und Spanien, mit drei Partnern, die das vorige Projekt wiederholen und als Hilfe fungieren. Somit können wir 200 Mirror Women „Spiegel, in die wir schauen können“ in unterschiedlichen Sektoren in diesem Report präsentieren und somit die Gemeinschaft durch neue Teilnehmer (Zielgruppe) und neue soziale Netzwerke (Blogs, Links und Facebook) auf unserer in Arbeit befindlichen Website (100mirrors.eu).
  • Die Information dieses Reports liefert aktuelle Daten über die Situation und die Einstellung der Frauen in den unterschiedlichen Ländern und dient Information über die teilnehmenden Frauen in den verschiedenen Sektoren und bringt den Inhalt der Portraits/Mirrors in einen Zusammenhang. Es wird auch Auskunft gegeben über die weiteren Materialien, sodass dies als Unterrichtsmaterial eingesetzt werden kann.

Demgemäß setzt sich der Report folgende Ziele:

  1. Die Identifizierung der Präsenz und Teilnahme durch Frauen in den verschiedenen öffentlichen Sektoren – die bereits im vorigen Projekt vorlagen – insbesondere im Hinblick auf die Situation der Frauen in den Teilnehmerländern. Das Ziel ist es, Genderhürden ausfindig zu machen.
  2. Lehrpersonen und Karriereberater mit klaren, aktuellem Material zu versorgen, um auf dem Gebiet der Gleichberechtigung zu arbeiten und um Frauen in der Bildungssphäre mit mehr Macht auszustatten.
  3. Lehrpersonen und Karriereberater mit Materialien zu versorgen, die die Geschichten von Unternehmerfrauen, die ihre Geschichten über die 100mirrors-eu-Website verbreiten, in einen Zusammenhang bringen.
  4. Um - zusammen mit anderen Berichten - die möglichen Gründe für dieses Ungleichheit zwischen Männer und Frauen herauszufinden und Empfehlungen zu geben, um eine Ausgeglichenheit zu erreichen.
  5. Um durch die Worte der Teilnehmerinnen herauszufinden, welche Kapazitäten und Fähigkeiten, Schwierigkeiten, Erfordernisse und Ratschläge sie in Bezug auf ihre Karriere geben – von Frauen, die die Genderbarriere durchbrochen haben oder die ihr eigenes Unternehmen vorangetrieben haben mit dem Endziel, bei den Jüngeren das Bewusstsein zu wecken was notwendige Fähigkeiten betrifft, um ein berufliches Projekt zu entwickeln und voranzutreiben. 

Dieser Report erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit – dafür gibt es andere Report, die voll sind mit Daten. Der Report soll eher als Lehrquelle dienen und damit für folgende Zielgruppen von Nutzen sein:

Lehrpersonen – von Absolventen, Masters oder Post-Graduates, die in Gegenständen unterrichten, die mit Unternehmertum zu tun haben, sei es im sozialen oder Business-Bericht, in der Organisation oder dem Management; Lehrpersonal, das in Gegenständen der Arbeitswissenschaften unterrichtet, wie z.B. Human Resources oder Karriereberatung oder Lehrer, die in Sozialwissenschaften eingebunden sind, was Gleichheit als einen transversal Inhalt inkludieren kann oder Lehrpersonen der Soziologie, Sozialarbeit oder Sozialpsychologie. Auch Lehrer anderer Disziplinen sollten diesen Bericht in transversaler Form verwenden können, um über den Inhalt von (Un)-Gleichheit im Unterricht zu diskutieren.

Organisationen/Abteilungen an Universitäten, die sich mit Karriereberatung für Studenten im letzten Studienjahr befassen und deren Aufgabe es ist, ihnen auf dem Arbeitsmarkt zu helfen. Diese Organisationseinheiten oder Abteilungen, die üblicherweise Workshops oder Seminare organisieren sollen den Studenten die aktuelle Arbeitsmarktsituation näherbringen und sollen auch genderspezifische Daten liefern, vor allem aber sollen sie Frauen motivieren ihr eigenes Business oder Unternehmerprojekt in Gebieten zu entwickeln, wo sie noch unterrepräsentiert sind.

Beobachtungsstellen und Professoren innerhalb von Universitäten, die Gespräche, Trainingskurse und Veranstaltungen wie den Girl‘s Day organisieren, um Frauen zu motivieren, technische oder wissenschaftliche Studien zum betreiben, in denen sie normalerweise unterrepräsentiert sind. Die Daten, die hier aufgezeigt werden, können verwendet und verbreitet werden, um die Gender-Gleichheit voranzutreiben. Innerhalb dieser Gruppe sollen auch Frauen- und Gender Masterstudien der verschiedenen Fakultäten berücksichtigt werden.

Auf der anderen Seite ist unsere Zielgruppe außerhalb der Universitäten das weiterführende Berufstraining, das mit Unternehmertum und Karriereberatung zu tun hat, aber auch Frauennetzwerke und Vereine, Business- und Managementvereine, unternehmerische Frauen und Studenten, die sich für dieses Thema generell interessieren.

Dieser Report ist in fünf Kapitel eingeteilt: Einführung, Methodologie, mit Informationen über die Strategie, die zur Datenfindung verwendet wurde, Data-Talks, wo die Daten der verschiedenen unterschiedlichen nationalen Reports analysiert werden, Daten, die von unseren europäischen Partnern im 100Mirrors Extended Projekt zur Verfügung gestellt wurden, und transnationale Daten über die Beteiligung von Frauen in verschiedenen Berufssparten; Women talk, wo Daten aus den nationalen Studien von Frauen diskutiert und interpretiert werden, die planen, ein Unternehmerprojekt zu beginnen oder fortzuführen und die ersten Schritte auf diesem Weg gehen. Das letzte Kapitel fasst die wichtigsten Schlussfolgerungen zusammen.

Women talk (Frauengespräche), wo Daten der transnationalen Studie von Unternehmerfrauen diskutiert und interpretiert werden und jenen Frauen zur Verfügung gestellt werden, die planen, ein eigenes Unternehmensprojekt zu starten oder vor kurzem gestartet haben und die nun die ersten Schritte in diese Richtung gehen. Das letzte Kapitel beinhaltet letztendlich die Schlussfolgerungen.

 

Download the Conclusions of the Report (DE)

Download the full report (EN)

 

 

Mehr in dieser Kategorie: Portraits »

Die Cookies dieses Portals können Sie über die folgenden Links akzeptieren oder ablehnen