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ANTONIA AVALOS TORRES

Betrachtet sich selbst als eine Überlebende der Gender-Gewalt

Über mich


NAME: ANTONIA AVALOS TORRES

LAND: SPANIEN

STADT: Sevilla

NATIONALITÄT: Mexikanisch

BACKGROUND: Hochschulstudium

AKTION/SEKTOR: Dienstleistungssektor

POSITION: Präsidentin

ORGANISATIONMujeres Supervivientes

Mein Hintergrund

Mein Name ist Antonia Maliche, ich bin Mexikanerin, eine Historikerin, ein Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt und eine Mutter von zwei Kindern. Ich war gezwungen mein Land zu verlassen, um nach Spanien auszuwandern und kämpfe für meine Würde auf der Flucht vor dem Missbrauch meines ehemaligen Partners. "Ich wollte, dass sich der Traum erfüllt, der Liebe eines Mannes zu folgen, der mich beschützt, der mich liebt und was ich erhielt war der schlimmste Verrat, den man sich vorstellen kann".
Ich muss zugestehen, dass ich eine Überlebende bin und dass ich alle meine Ängste überwinden  musste und aus eigener Erfahrung helfe ich anderen Frauen die durch Missbrauch leiden weiterzumachen, dank des Original-Modells Intervention, Nähe, Wärme, hin zur Selbsterneuerung und Frauenförderung. Unsere Methodik ist es, die Frauen während ihres Recovery-Prozesses hin zur Entwicklung ihrer eigenen Lebensprojekt zu begleiten.
In der Gesellschaft "Mujeres de Supervivientes violencia de género", habe ich an der Seite anderer Fachleuten eine neue Methode entwickelt, die sich auszeichnet durch eine andere Vision gegen Gewalt gegen Frauen und zwar von der Kategorie des "Opfer" hin zur Kategerie der "Überlebenden" um die doppelte Viktimisierung von Frauen durch ihre persönlichen Zeugnisse zu vermeiden. Ich bin derzeit Präsidentin des Unternehmens.
Ich stimme nicht mit den Budgetkürzungen bei der Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen überein, weil das das Leben vieler Frauen  in Gefahr bringt. Denn sie sterben nicht, sie werden ermordet.
Jetzt haben wir in unserem Unternehmen eine Kooperative für die Nachhaltigkeit des Lebens und Projekte erschaffen, die die Verwaltung nicht  bekommt oder nicht bekommen will, durch den Verkauf unserer Weine "Le vin Violette" vom Weingut Galeón, soziales Unternehmertum durch europäische Förderung, welches durch die Luis Vives-Stiftung und Acción contra el Hambre verwaltet wird.
Wir sind auch verantwortlich für den Ersten Plan  Sicherheit und persönliche Betreuung für Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt  für das ganze Hoheitsgebiet Andalusiens finanziert durch Island, Norwegen und Lichtenstein.

 

Meine Erfahrung

Ich habe allein gelebt, seitdem ich sehr jung war und ich vermisste die Unterstützung, den Schutz, die Pflege, die Wärme und das Gefühl der Zugehörigkeit, welches meine Eltern anboten. Um an der Universität zu studieren, arbeitete ich immer schwer in schlecht bezahlten Jobs, ohne Vertrag und soziale Sicherheit. In jenen Zeiten war ich ein bisschen schüchtern und unsicher.
Hier in Spanien, war ich wegen meines Status` als Nicht-EU-Land Ausländerin, wegen meines Alters und meiner lateinamerikanischen Herkunft nie in der Lage, ein Stipendium oder wirtschaftliche Unterstützung für meine Doktorarbeit zu beantragen.
Meine persönliche Erfahrung als weibliche Überlebende von Gewalt gegen das Geschlecht(Frauen) gab mir die Kraft, Zähigkeit, Sensibilität und den Mut eine neue Vision zu entwickeln, um anderen Frauen, die Opfer dieser Art von Gewalt sind, zu helfen; eine Vision, die sich zu einer Methodik und einem Modell der Intervention wendete. Heute kommen Studenten aus verschiedenen spanischen und ausländischen Universitäten, um in ihren Praktika unsere Methodik kennenzulernen und zu erlernen. Die tägliche Arbeit ist auf Respekt, Komplizität, Nähe und Vertrauen, Liebe und Hoffnung aufgebaut, von dort starten wir mit ihnen zu sein und gemeinsam ihre eigenen persönlichen Weg aufzubauen.
Ich fühle mich sehr glücklich dem Aufbau einer Gesellschaft zu gleichen Bedingungen beizutragen und Zeugin davon zu sein, wie viele Frauen, die unter Missbrauch leiden, beginnen, Protagonisten ihres eigenen Lebens zu sein und weit weg von Missbrauch und Ungleichheiten leben.

 

Meine Fähigkeiten

Zu meinen Kompetenzen:
• Ich bin in der Lage zu lernen und neues Wissen in meiner Arbeit anzuwenden.
• Mir fällt es leicht Aktivitäten zu organisieren.
• Ich mag es, meine eigenen Ziele zu etablieren und sie zu erreichen.
• Ich kann mich leicht Veränderungen anpassen.
• Ich kenne die notwendigen Techniken, um meine Arbeit besser zu machen und ich nutze sie.
• Ich löse Probleme und finde Lösungen.
• Ich habe keine Schwierigkeiten, Informationen auszutauschen und weiterzugeben.
• Ich höre zu und achte auf jemandes Probleme.
• Ich mag es, mit anderen Menschen bei der Arbeit zusammenzuarbeiten.
• Meine persönliche Entwicklung durch die Arbeit ist mir wichtig.
• In Konfliktfällen bringe ich Frieden.
• Ich mag es,  zu verhandeln und dass alle Leute am Ende zufrieden sind.
• Ich mag es als Team zu arbeiten.
• Ich bin in der Lage, eine schnelle Entscheidung zu treffen, auch wenn ich nicht zögere um Rat zu fragen und die Erfahrungen und Ratschläge Anderer zu nutzen.
Zu meinen Qualitäten: ich bin ehrgeizig, lebendig, progressiv, kritisch, kooperativ, etwas schüchtern, hartnäckig, optimistisch, innovativ und vertrauensvoll. Ich halte mich für praktisch und theoretisch. Ich bin eine flexible, entspannte, aufgeschlossene, selbstbewusste, geduldige und zukungtsorientierte, organisierte und demokratische Person. Ich kann kühn und sensibel, kreativ und methodisch zu sein.

 

Hinweise und Tipps

Wir setzen unsere Erfahrung in eine Methodik der Aufmerksamkeit um, die auf Respekt,  Gleichheit,  Nähe, Vertrauen, Einfühlungsvermögen,  Vertraulichkeit unter den Frauen basiert, schließen Werturteile aus und vermeiden die Wiedergabe von autoritären Beziehungen. Diese Methodik ist das Ergebnis, eigener Gewalterfahrung und ermöglicht uns, die Erfahrung  jeder Frau zu fühlen, als ob wir sie wären. Wir erschaffen Bindungen und Beziehungen unter den Frauen, damit sie ihr  Leben wieder aufbauen und ihre Träume und Hoffnungen wiederentdecken können, so können wir uns vorstellen und glauben, dass es ein anderes Leben nach der Gewalt gibt. Ich denke, dass es der Welt an sozialer Gerechtigkeit, Demokratie, Gleichheit und Poesie fehlt.

 

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