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Bettina Schrittwieser

"Persönliche Zufriedenheit kann nicht durch Arbeit erreicht werden".

Über mich


NAME: Bettina Schrittwieser

LAND: Österreich

STADT: Graz

NATIONALITÄT: Österreichisch

BACKGROUND: Universitätsabschluss

ACKTION/SEKTOR: Rechtswissenschaften

POSITION: Juristin, Geschäfsführerin des Konsumentenschutzes

ORGANISATION: Steirische Arbeiter-Kammer

 

 

Mein Hintergrund

 


 

Ich habe als Referentin in der Abteilung Arbeitsrecht begonnen, war in der Beratung tätig, habe unsere Mitglieder auch vor dem Arbeits- und Sozialgericht vertreten, Vorträge gehalten und war in der Sozialpolitik beschäftigt, habe Forderungen der Arbeiterkammer an die Bundes- und Landesregierung erarbeitet, Gesetze begutachtet und war für die Bundesarbeitskammer für Sozialpartnergespräche zur Vorbereitung von Gesetzesnovellen bzw zur Erarbeitung von neuen Gesetzen tätig.
Von 1996 bis Mitte 2008 war ich Frauenreferentin der steirischen Arbeiterkammer und in dieser Funktion auch Mitglied der Gleichbehandlungskommission in Wien.
Als Frauenreferentin gehörte neben der Beratung und Vertretung und Vortragstätigkeit auch die Medienarbeit zu meinen Aufgaben. Ich habe ein eigenes Skriptum zu den Themen Mutterschutz, Kinderbetreuungsgeld und Gleichbehandlung für Betriebsrätinnen und Betriebsräte verfasst, Broschüren für Mütter und Eltern erstellt und bin Mitverfasserin des ÖGB-Kommentars zum Mutterschutz- und Väterkarenzgesetz.

Seit April 2009 bin ich Leiterin des Konsumentenschutzes der steirischen Arbeiterkammer.

 

Meine Erfahrungen

Chancen:
Ich wurde als erste weibliche Juristin der steirischen Arbeiterkammer von Anfang an mit dem den sog. Frauenthemen in der Interessensvertretung der ArbeitnehmerInnen betraut. Was ich anfangs als Diskriminierung empfand, habe ich als Chance ergriffen, um mich in ein Thema, das von meinen Kollegen als uninteressant und unwichtig angesehen wurde, einzuarbeiten und konnte mir ein „Alleinwissen“ aneignen, das es mir ermöglichte, auch österreichweit als Expertin anerkannt zu werden. Meine Arbeit wurde im Jahr 2010 auch vom Sozialminister mit dem Käthe Leichter-Preis für Gleichstellung in der Arbeitswelt geehrt.
Vor allem auch die national anerkannte Stellung als Fachexpertin führte offenbar dazu, dass mir die Leitung der 2. größten Abteilung zugetraut wurde.
Herausforderungen:
Die schwierigste Zeit war sicher der Beginn meiner Tätigkeit in einem Unternehmen, das sehr hierarchisch geführt wurde und von Männerseilschaften geprägt war. Frauen außerhalb von Sekretariatsarbeiten waren zu dieser Zeit mehr als ungewöhnlich und wurden auch als nicht notwendig erachtet. Familiäre Hemmnisse habe ich nicht überwinden müssen, da habe ich von meinem engsten Umfeld immer Unterstützung erhalten. Das Überwinden von Vorurteilen gegenüber Frauen im Beruf war allerdings sehr aufwendig, energieraubend und teilweise auch psychisch sehr belastend, vor allem dann, wenn die Qualifikation allein aufgrund des Geschlechts nicht anerkannt oder auch nicht gesehen wurde.

 

Meine Fähigkeiten

Expertinnenwissen, Durchhaltevermögen, soziale Kompetenz und die nötige Gelassenheit bzw. Ausdauer. Zur Abteilungsleitung sind organisatorische Fähigkeiten, auch für die Selbstorganisation unumgänglich.

 

Hinweise und Tipps

Für mich ist und war es immer wichtig, Freude an meiner Tätigkeit zu haben. Ich wollte mich nicht mit einem Durchschnittswissen zufrieden geben, hatte immer Interesse an den Abläufen in der Organisation und den Willen, diese mit zu gestalten. Ich konnte meinen Erfolg anfangs nur durch umfassendes Fachwissen erreichen. In meiner neuen Tätigkeit profitiere ich sehr von den „schwierigen Jahren“.
Als Leiterin einer großen Abteilung stehen andere Qualifikationen im Vordergrund. Das Fachwissen haben nun meine MitarbeiterInnen, was eine große Umstellung für mich bedeutete. Man muss auch mit Rollenänderungen umgehen können und Herausforderungen annehmen, auch wenn sie nicht der Lebens-und/oder Berufsplanung entsprechen.

 

 

 

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