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Lenka Puh

Pionierin im Bereich der Ergonomie und des Arbeitsprozesses

Über mich


NAME: Lenka Puh

LAND: Slowenien

STADT: Ljubljana

NATIONALITÄT: Slowenisch

BACKGROUND: Universitätsabschluss

AKTION/SEKTOR: Soziale Unternehmerschaft

POSITION: Inhaberin des Unternehmens Jazon, Präsidentin der  Development Cooperative Etri

ORGANISATION:  Company JazonDevelopment Cooperative Etri

 

Mein Hintergrund

Ich habe meine eigene Firma Jazon im Jahr 1989 gegründet, die von Anfang an auf die Belieferung von Organisationen mit Material konzentriert war, welche in den Geschäftsprozessen benötigt sind, wie Bürobedarf, Schreibwaren. Wir haben auch eine Menge von Dienstleistungen auf dem Gebiet der Erhaltung von Dokumenten entwickelt. Im Jahr 2005 begannen wir Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu beschäftigen und seit 2006 wird das Unternehmen Jazon  als soziales Unternehmen behandelt. Aufgrund der globalen Finanzkrise im Jahr 2010 haben wir mehrere Großkunden verloren haben, so entwickelten wir, um Arbeitsplätze zu erhalten ein Geschäftsmodell namens Etri - Entwicklungsgenossenschaft, die Ökologie, Ergonomie und ethische Wirtschaft verbindet. Bis heute hat sich die Genossenschaft Gemeinschaft und Wachstum  aufgebaut. In diesem Moment umfasst die Genossenschaft 6 juristische Personen, die 63 Mitarbeiter beschäftigen. In dieser letzten Zeit haben wir die Anzahl der geschaffenen Arbeitsplätze verdreifacht. Wir haben auch Arbeitsplätze für Menschen geschaffen, die bis vor kurzem völlig vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen waren (z. B. Personen mit Asperger-Syndrom, Multiple Sklerose, etc.).
Meine Expertise ist der Bereich der Ergonomie und des Arbeitsprozesses, welche ich in den  Ergonomieprozess zusammengestellt und im Jahr 2011 im Ausland präsentiert habe.                                                                                                                   

Seitdem haben wir den  Ergonomieprozess in vielen sozialen Innovationen erweitert: von der beruflichen Rehabilitation, zu Ansätzen für die Prävention von Gesundheit am Arbeitsplatz, und zwar in einer Weise, dass die Unternehmen zugleich ihre Kosten senken, bestimmte Rechtskriterien erfüllen und auch ihre sozialen Verantwortung realisieren können.
Wir gehören zu den Pionieren der Kreislaufwirtschaft, seit das Unternehmen Jazon und die Entwicklungsgenossenschaft Etri Inhaber von mehreren Auszeichnungen in diesem Bereich sind.
Das Etri Geschäftsmodell ist in Form von grünem sozialen Franchise in Slowenien verbreitet. Auf diese Weise wird eine integrative Gesellschaft erschaffen, welche ein Team von jungen Managern enthält.

 

Meine Erfahrungen

Ich bin davon überzeugt, dass kein Unternehmer ohne unterstützendes Umfeld erfolgreich sein kann. Für mich war der Schlüssel zu meinem Erfolg die Unterstützung von meiner Familie - Vater, Mutter, Brüder und Schwestern - später Ehemann und Kinder.
Außerdem wäre ich nicht ohne die Hilfe von so genannten '' Schirmherren" erfolgreich geworden, den Menschen, die in diesem Moment in einer bestimmten Hierarchie gefangen waren,  in großen Unternehmen eingesetzt waren, staatlichen Unternehmen, aber zu alt waren, um einen unabhängigen Weg zu gehen und sie haben in uns jungen Menschen das Potenzial gesehen, so dass sie uns die finanzielle Unterstützung gegeben haben.
Damals waren Banken sehr rigide - wie auch jetzt - es war nicht einfach, Kapital zu bekommen, sodass ein unterstützendes Umfeld von Personen, die bereit waren in Sie zu investieren, absolut entscheidend waren.

 

 

Meine Fähigkeiten

Für mich ist meine Schlüsselkompetenz innovativ zu sein - Ich bin Innovatorin von der ersten Sekunde an, vielleicht sogar bis zur letzten. Ich wollte immer beweisen, dass ich in der Lage bin, für mich selbst zu sorgen und vielleicht auch für einige mehr. Ich wollte beweisen, dass es möglich ist, einen Mehrwert auf dem Markt zu schaffen und zukunftsweisende Geschäfte aufzubauen. In der Wirtschaft ist es lebenswichtig, nicht zu stoppen und auf Möglichkeiten zu warten, sondern auch weiterhin Neues zu entwickeln und nach neuen Möglichkeiten zu suchen.

 

Hinweise und Tipps

Ich persönlich denke, dass jeder Unternehmer  ein Individuum ist, so besonders und unterschiedlich zu anderen. Grundsätzlich sind in  Slowenien nicht genug Unternehmer. Unternehmertum wurde in Slowenien für einige Zeit negativ wahrgenommen, vor allem wegen der "Tycoons", die einige gute Unternehmen zerstörten. Es wurde vergessen, dass Unternehmertum eine gute Sache ist und eine bessere Gesellschaft aufbaut. Schon seit einiger Zeit, werden Manager mehr gesellschaftlich anerkannt, die Unternehmen von jemand anderem führen und nicht Unternehmer, die ihr eigenes Unternehmen aufbauen.

Ich persönlich kenne nicht viele weibliche Unternehmer. In Europa gibt es davon mehr. Hier ist eine Unternehmerin oft zum Beispiel bereits die Frau eines Unternehmers. Realistisch gesehen kann nicht einer allein wirklich ein Geschäft aufbauen, sodass  schnell die Ehefrau des Unternehmers ein Unternehmerin wird.
Vielleicht ist der Grund, dass Frauen in einer bestimmten Zeit des Lebens einen Schritt zurücktreten und Männer die Führung übernehmen. Es ist auch wahr, dass Erfolg in der Wirtschaft vor allem in finanzieller Hinsicht  wahrgenommen wird, anstatt durch Dinge, an denen Frauen sich messen möchten - die Zahl der Kinder, Naturschutz, Zufriedenheit. Frauen brauchen eine sichere Umgebung, in der sie eine Familie haben können. Auch die Frauen, die sehr gut Unternehmerinnen sind exponieren sich selbst nicht gerne direkt, es sei denn, es ist wirklich notwendig für das Unternehmen.

 

 

 

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